Steuererklärung – Das sollte man wissen

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Wer ein angestellter ist, der zahlt automatisch Steuern. Und der Staat holt sich diese direkt von deinem Arbeitgeber. Das was der Arbeitgeber auf dem Konto sieht, ist das Gehalt, das schon von der Steuer abgerechnet wurde. Diese Steuererklärung hilft dir ein Teil des Geldes vom Staat zurückzubekommen.

Im durchschnitt darf der Arbeitnehmer Mitte Juli den “Steuerzahlergedenktag” feiern, denn bis zu diesem Tag, hat er ausschließlich für den Fiskus und die Steuerabgaben gearbeitet. Ab diesem Tag geht es um den eigenen Verdienst.

Mit der Steuererklärung hast du die Chance Kosten anzurechnen, die du über das Jahr z.B durch Arbeit, Gesundheit, Pflege etc. hattest. Diese Ausgaben wirken steuermindernd, sodass du bei Überschreitungen der Werbungskostenpauschale eine Erstattung erwarten kannst.

Bei einer Steuererklärung kannst du Kosten anrechnen, die du über das Jahr für z.B. die Arbeit, die Gesundheit, Pflege etc. hattest. Diese Ausgaben wirken dann steuermindernd, sodass du bei Überschreitung der Werbungskostenpauschale eine Erstattung erwarten kannst.

Steuer – gut zu wissen

Wusstest du, dass jeder Deutsche im Durchschnitt knapp 1.000 Euro vom Finanzamt (der Steuer) wiederbekommt. Ok hin und wieder kann es sein , dass du nur 200 bekommst, dein Nachbar aber 1.800 Euro und schon seid ihr zusammen im Durchschnitt. Dennoch im Durchschnitt sind es 1.000 Euro.

Unser Tipp: Hol dir einen Schuhkarton und sammle über das Jahr alles was mit dem Finanzamt zutun hat darin. So hast du alles an einem Ort.

Für die Steuererklärung wird immer die Lohnsteuerbescheinigung vom Arbeitgeber & die persönliche Steuer-Identifikationsnummer benötigt. Auf der Lohnsteuerbescheinigung ist ersichtlich wie viel Steuer dein Arbeitgeber schon an das Finanzamt ( für dich! ) überwiesen hat. In der Regel ausreichend genug, denn dein Arbeitgeber weiß nicht was du für das Jahr alles beim Finanzamt anrechnen kannst. Dein Arbeitgeber kennt deine finanziellen Sonderausgaben nicht.

Für die Steuerklärung wird immer die Lohnsteuerbescheinung vom Arbeitgeber & die persönliche Steuer-Identifikationsnummer benötigt. Auf der Lohnsteuerbescheinigung ist ersichtlich wie viel Steuer dein Arbeitgeber schon ans Finanzamt (für dich) überwiesen hat. In der Regel ausreichend genug, denn dein Arbeitgeber weiß nicht was du am für das Jahr alles beim Finanzamt anrechnen kannst. Dein Arbeitgeber kennt deine finanziellen Sonderbelastungen nicht.

Geld wiederbekommen kannst du durch 3. Dinge

  1. Dinge für die Arbeit (1),
  2. bestimmte private Sonderausgaben (2) &
  3. außergewöhnliche Belastungen (3)

Steuer Checkliste

Super! Und was kann ich nun alles Absetzen?

1 – Werbungskosten

Werbungskosten, sind Ausgaben, die durch deine Arbeit, d.h. durch den Erwerb deines Einkommens entstanden sind.

Es gibt für jeden Arbeitnehmer eine Pauschale (1.000 Euro für Singles / 2.000 Euro Ehepaare).

Tipp: Nutze für einige Dinge die Pauschale! Diese wird in der Regel ohne groß Murren anerkannt.

  • Fahrtkosten ( i.d.R 0,30 Cent/ KM )
  • Arbeitskleidung (Kauf + Reinigung ( Waschen, Trocknen, Bügeln etc. ))
  • Büromaterial, Fachliteratur ( Stifte, Papier, Taschenrechner etc. )
  • Arbeitszimmer ( Ohne Sofa, Bett, Kleiderschrank etc. BÜRO! )
  • Computer
  • Bewerbungskosten ( Fahrtgeld, Material )
  • Umzugskosten
  • Weiterbildung
  • Kontoführungsgebühr ( ab 16€ im Jahr! )
  • Beiträge Berufsverbände (Gewerkschaft, Handwerkskammer, etc.)

Die Ausgaben müssen mit Belegen nachgewiesen werden.

2 – Sonderausgaben

Sonderausgaben sind bestimmte Ausgaben der privaten Lebensführung. Meist Versicherungen, Spenden etc.

Hier ist die Pauschale mit 36 / 72 Euro (Single / Ehepaare) sehr gering.

Hinweis! Hier müssen zwingend Nachweise erbracht werden!

  • Vorsorgeaufwendungen:
    • Kranken- & Pflegeversicherung
    • Altersvorsorge (gesetzlich, privat)
    •  Arbeitslosenversicherung
    •  Haftpflicht-, Unfallversicherung
  • Andere:
    •  Riester-Rente (Anlage AV)
    •  Unterhaltsleistungen an Ex-Partner
    •  Kirchensteuer
    • Schulgeld
    • Baugeld
    • Erst-Ausbildung (Studenten, Azubis)
    •  Kinderbetreuungskosten
    •  Spenden ( an Organisationen, Parteien, Stiftungen )

3 – außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen sind bestimmte finanzielle Belastungen, die jeder bis zu einem bestimmten Betrag selber tragen muss.

Tipp: Es lohnt sich Ausgaben in 1 Jahr zu legen – wenn möglich! – der Zahlungstag ist entscheidend. Bspw. Wenn du schon die Zähne hast machen lassen, lege dir gleich noch eine neue Brille zu oder eben das was du sonst ggf. für den Anfang des kommenden Jahres gelegt hast. Wichtig ist der Zeitpunkt der Zahlung. Die Zahlungen müssen alle in dem einen Jahr sein, um die Grenze zu überspringen.

  • Krankheitskosten:
    •  Kur
    •  Zuzahlungen Medikamente
    •  Brille, Hörgerät, Zähne etc.
  • Wiederbeschaffungskosten:
    •  Brand
    •  Hochwasser
  • Bestattungskosten:
    •  für Angehörige, wenn von dir bezahlt

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